Kardiologie

Ziele der tiermedizinischen kardiologischen Untersuchung

Herz- und Lungenerkrankungen unserer Hunde und Katzen sind im Auftreten und Ihrer Erscheinung sehr vielfältig und kommen zahlenmäßig relativ häufig vor. Sie können angeboren, vererbt oder auch im Laufe des Lebens erworben sein. Einige dieser Erkrankungen, die wir als Tierärzte sehen, sind ähnlich bzw. identisch mit den Herzerkrankungen, die beim Menschen auftreten und werden auch ähnlich behandelt. Andere Erkrankungen sind bei unseren Hunden und Katzen einzigartig und werden dementsprechend auch speziell therapiert. Klinische Anzeichen einer Herz- oder Lungenerkrankung können stark variieren. Anzeichen sind zum Beispiel Leistungsschwäche, Kurzatmigkeit in Ruhe oder nach geringer Belastung, Kollaps, veränderte Farbe der Zunge, überlaute Atemgeräusche oder auch Husten.

Unser Ziel ist es, für Sie eine exakte Diagnose der Erkrankung Ihres Haustieres zu stellen und Ihnen zu erklären, welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen, wie der Verlauf der Erkrankung sein wird und was Sie für die Zukunft zu erwarten haben.

Dazu ist es unter anderem notwendig, von Ihnen alle verfügbaren Informationen zur Vorgeschichte zu erhalten. Nach einer eingehenden Allgemeinuntersuchung mit Herzauskultation (Herztöne abhören) werden dann die entsprechenden notwendigen speziellen kardiologischen Untersuchungsverfahren ausgewählt und gegebenenfalls angewendet.

Dazu zählt die Röntgenuntersuchung des Brustraumes, das Elektrokardiogramm (EKG), das 24-Stunden-EKG, die Herzultraschalluntersuchung mit den verschiedenen farbdopplersonografischen Verfahren, die Blutdruckmessung, die Blutentnahme und das Bestimmen spezifischer kardialer Parameter im Blut oder auch eine Angiographie (Kontrastdarstellung der Blutgefäße).

Die immer weiter voranschreitende Spezialisierung innerhalb der Kleintiermedizin erfordert eine ständige Fort- und Weiterbildung, um für Ihr Tier eine optimale Versorgung zu gewährleisten.

Dr. med. vet. Andre Mischke
Dr. André Mischke beschäftigt sich seit 1997 intensiv mit der Kardiologie und bleibt durch den Besuch von Fortbildungen sowie die Teilnahme an den Veranstaltungen der nationalen und europäischen kardiologischen Gremien auf dem neuesten Stand, insbesondere auch bei der präventiven Zuchtuntersuchung.

Die möglichen anzuwendenden Verfahren sind:

Herzultraschalluntersuchung

Herzulltraschalluntersuchung (Echokardiografische Untersuchung)

Digitale Röntgenuntersuchung des Brustraumes

Elektrokardiogramm (EKG)

Blutdruckmessung (Dopplerverfahren)

Blutentnahme (Bestimmen spezifischer kardialer Parameter im Blut)

24-Stunden-EKG (Holter EKG)

Angiographie (Kontrastdarstellung der Blutgefäße)